
Dichte Verbindungen mit Harzhut- und Pressverfahren
Stutzen sind kritische Verbindungspunkte im Kanalsystem, an denen häufig Undichtigkeiten auftreten. Unsere Stutzensanierung dichtet diese Schwachstellen zuverlässig ab – ohne Aufgraben und mit dauerhaften Ergebnissen.
Wir setzen zwei bewährte Verfahren ein: das Harzhut-Verfahren für größere Reparaturen und das Pressverfahren für punktuelle Abdichtungen. Beide Methoden arbeiten von innen und garantieren langfristig dichte Verbindungen.
Das System mit seinen Komponenten ist eingebaut in ein Fahrzeug bei optimalem Verhältnis zwischen Fahrzeuggröße und nutzbarem Innenraum. Der Arbeitsroboter fährt selbstständig an die zu bearbeitende Stelle. Dort wird er über ein Druckluftpolster an der Rohrinnenwand verspannt. Der Arbeitsroboter kann in vier Freiheitsgraden arbeiten. Dabei können alle Bewegungen gleichzeitig und geschwindigkeitsgesteuert ausgeführt werden. Das Hutsetzsystem blockiert den Anschluss nur für kurze Zeit (ca. 30 min), sodass keine negativen Auswirkungen für den abgesperrten Rohrbereich entstehen.
Der Anschluss wird gereinigt und eingemessen. Nach dem Mischvorgang des Harzes wird die Hutmanschette manuell mit dem Harz getränkt. Anschließend wird das Hutprofil auf das Hutsetzgerät positioniert.
Die komplette Saniereinheit wird in den Kanal gesetzt und an die Schadstelle gefahren. Mit der Kegelblase wird die Manschette in den Stutzen / Abzweig eingeschoben.
Das Hutprofil wird durch das Setzgerät und die Kegelblase an die zu sanierende Stelle gepresst. Die Kegelblase und das Setzgerät verbleiben so lange unter dem verpressten Schaden, bis das Harz durchgehärtet ist.
Das Spachtel- und Verpresssystem eignet sich hervorragend für punktuelle Abdichtungen und kleinere Schadstellen.
Die schadhafte Stelle wird lokalisiert und gereinigt. Das 2-Komponenten-Polymersystem wird in einem Statikmischer präzise und homogen vermischt, sodass eine perfekte Konsistenz entsteht – eine Grundvoraussetzung für stabile und langlebige Verbindungen.
Das Schalungssystem wird mit Hilfe von der Kamera positioniert. Über die obere Fixierung wird das Schalungssystem im Hauptrohr verspannt. Anschließend wird die Blase im Seitenkanal platziert und mit Luft gefüllt. Danach wird das Schalungsschild angepresst.
Als nächstes wird das Material ausgepresst. Nach Aushärtung des Materials wird das Schalungsschild und die Blase wieder entfernt.
Komplette Sanierung ohne Tiefbauarbeiten
Langfristige Abdichtung durch hochwertige Materialien
Unmittelbar nach Sanierung wieder voll funktionsfähig
Zwei Verfahren für jeden Schadensfall optimal angepasst
Risse und Undichtigkeiten an der Verbindung zwischen Hauptkanal und Hausanschluss
Mechanische Schäden durch Alterung oder Belastung
Schäden durch eindringende Wurzeln im Stutzenbereich
Wir beraten Sie gerne zu den optimalen Sanierungsverfahren für Ihre Situation.